Flugzeuge

2 SZD-50 "Puchacz"

 

 D-7623, "NGF" und  D-0610 Schuldoppelsitzer

 

Puchacz

 

 

 

Technische Daten: D-7623
Bauweise: GFK-Bauweise
Spannweite: 16,70 m
Länge: 8,38 m
maximale Flugmasse: 570 kg
beste Gleitzahl (bei 85 km/h): 30
max. zul. Geschwindigkeit: 215 km/h

 

 

Die Entwicklung der Puchacz begann Mitte der 1970er-Jahre mit dem Ziel, ein modernes zweisitziges Schulsegelflugzeug mit guten Handling-Eigenschaften der mittleren Preisklasse zu bauen. Dabei ging man von einem Prototyp namens SZD-50-1 „Dromader“ aus. Dieser hatte seinen Erstflug am 21. Dezember 1976 mit Adam Zientek. Der Prototyp hatte, ähnlich dem SZD-9 Bocian, ein Normalleitwerk, welches zu erheblichen Problemen führte. Es gelang auch erfahrenen Piloten nicht, das Flugzeug früher als nach drei Trudelumdrehungen aus dem Trudeln auszuleiten (der Bocian war schon nach einer halben Umdrehung wieder stabil auszuleiten). Nach Aussage polnischer Piloten beim Hersteller ging ein Prototyp auf diese Weise verloren. Grund für das nicht akzeptable Flugverhalten beim Trudeln war, dass sich das tiefe Normalhöhenleitwerk beim Trudeln komplett in der Wirbelschleppe der Tragflächen befand und nahezu unwirksam wurde. Das Leitwerk wurde darauf hin umkonstruiert. Als Kreuzleitwerk mit erhöht angebrachten Höhenleitwerk ließ sich das Flugzeug problemlos aus dem Trudeln ausleiten, wenn auch nicht so gut wie beim sehr gutmütigen Bocian.
Der eigentliche Prototyp der Puchacz flog erst ein Jahr nach dem „Dromader“. Im Jahre 1979 begann man mit der Produktion. Die Puchacz wurde anschließend in mehreren Ländern, auch in Deutschland, häufig zur Schulung eingesetzt. Die DDR setzte 62 Puchacz ab 1983 bei der GST ein. Die Produktion wurde vom Werk im Jahr 2014 eingestellt. Stattdessen wird der neue Doppelsitzer SZD-54 Perkoz gebaut.

 

Quelle: Wikipedia

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